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Live-Ticker zur Bundestagswahl 2021: Wegen Kriegsbombe sollen Wuppertaler nicht zum Wahllokal - WEB.DE News

  • Deutschland geht wählen - oder hat schon per Briefwahl gewählt.
  • Am 26. September entscheidet sich nach monatelangem Kampf, wer die Bundestagswahl gewonnen hat.
  • Hochrechnungen, Reaktionen und alle Informationen rund um die Wahl finden Sie hier in unserem Live-Ticker.

Live-Ticker zur Bundestagswahl aktualisieren

Wegen Bombe: Wuppertaler sollen zu Hause bleiben und vorerst nicht ins Wahllokal

09:55 Uhr: Am Samstagabend ist in Wuppertal bei Erdarbeiten eine Weltkriegsbombe gefunden worden. Die betroffenen Bewohner sind eines Wohnviertels aufgerufen worden, vorerst nicht zur Wahl zu gehen. Im Radius von 500 Metern um die Bombe gebe es fünf Wahllokale, sagte eine Sprecherin der Stadt Wuppertal am Sonntagmorgen. Die Wahlberechtigten seien angehalten, in ihren Wohnungen zu bleiben und sich nicht auf den Weg zu machen.

Für den späten Vormittag war die Entschärfung des Blindgängers geplant. Ist diese erfolgt, ist der Gang zum Wahllokal wieder freigegeben. Jeder, der wählen wolle, könne dies in den Wahllokalen noch bis 18 Uhr tun, sagte die Stadtsprecherin. "Es gibt keine zeitliche Bedrängnis." Geschlossen seien die Wahllokale allerdings nicht - wer trotz des Appells zum Drinnenbleiben ins Wahllokal ging, konnte seine Stimme abgeben - die Wahlvorstände waren vor Ort.

Am Samstagabend war die Bombe unweit der Wupper gefunden worden, in der Nacht zum Sonntag wurden die umliegenden Häuser in einem 250-Meter-Radius evakuiert. In dieser Zone wohnten etwa 1.500 Menschen. 400 von ihnen kamen in eine Sammelunterkunft, der Rest kam bei Freunden oder Verwandten unter oder war nicht zu Hause.

Wie bei Bombenentschärfungen üblich, gab es noch einen zweiten Radius von 500 Metern, in dem die Menschen in ihren Wohnungen bleiben sollten. In dem zweiten Radius lagen die Wahllokale.

Mehr News vom Sonntag zur Bundestagswahl 2021

Bundestagswahl - Stimmabgabe Steinmeier
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wählt für die Bundestagswahl in der Erich-Kästner-Grundschule.

© dpa / Kai Pfaffenbach/Reuters/Pool/dpa

10:17 Uhr: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeiner hat gewählt. Er gab seine Stimme in der Erich-Kästner-Grundschule in Berlin ab. Auch SPD-Kanzlerkandidat war vor Ort und füllte seinen Stimmzettel in der Max-Dortu-Schule in Potsdam aus. Markus Söder warf seine Stimme in der Theodor-Billroth-Schule in Nürnberg ein.

09:45 Uhr: Die Umfragen deuten an, dass Deutschland künftig von einem Dreier-Bündnis regiert werden wird. Derzeit sind verschiedene Dreier-Bündnisse möglich, neben einer Ampelkoalition aus SPD, Grünen und FDP auch ein Bündnis aus SPD, Grünen und Linken sowie eine CDU-geführte Koalition mit Grünen und FDP. Wir geben hier einen Überblick über die potenziellen Koalitionen und deren Hindernisse.

09:25 Uhr: Kommt der Mega-Bundestag? Nach Berechungen des Wahlforschers Robert Vehrkamp könnten in der nächsten Legislaturperiode mehr als 900 Abgeordnete im Reichstagsgebäude sitzen und arbeiten. Auf der Basis des letzten ZDF-"Politbarometers" vor der Wahl vom Donnerstag berechnete der Wissenschaftler von der Bertelsmann Stiftung eine Bandbreite von 672 bis 912 Mandaten. In einem mittleren Szenario kommt er auf 810 Abgeordnete.

Mehr als zwei Drittel der Deutschen halten dies bereits für zu groß. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur sagten 71 Prozent, dass dem Parlament zu viele Abgeordnete angehörten. 11 Prozent sagten, sie hielten die Anzahl der Sitze für genau richtig. Nur 3 Prozent meinten, der Bundestag müsse vergrößert werden.

09:07 Uhr: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier rief vor Öffnung der Wahllokale zur Stimmabgabe auf. "Jede Stimme zählt - Ihre Stimme zählt. Daher bitte ich Sie: Gehen Sie heute zur Wahl!", schrieb Steinmeier in einem Gastbeitrag für die "Bild am Sonntag". Demokratie lebe vom Einmischen und Mitmachen. "Wer mitmacht, wird gehört. Wer nicht wählt, lässt andere für sich entscheiden", so Steinmeier.

Wahllokale geöffnet - Ausgang völlig offen

08:30 Uhr: Guten Morgen zum Wahlsonntag. Falls Sie es noch nicht mitbekommen haben: Die Bundestagswahl hat begonnen. Rund 60.000 Wahllokale haben am Sonntag um 08:00 Uhr geöffnet. Knapp 60,4 Millionen Bürger sind aufgerufen, bis 18.00 Uhr Erst- und Zweitstimme abzugeben und so über die Zusammensetzung des neuen Bundestags zu entscheiden. Etwa 2,8 Millionen Bürgerinnen und Bürger nehmen erstmals an einer Bundestagswahl teil. Insgesamt stellen sich 47 Parteien zur Wahl. Nach letzten Umfragen könnte es ein ganz knappes Rennen werden. Parallel zur Bundestagswahl wird in Mecklenburg-Vorpommern auch ein neuer Landtag gewählt und im Land Berlin das Abgeordnetenhaus.

Es wird damit gerechnet, dass diesmal so viele Menschen wie nie zuvor ihre Stimme per Briefwahl abgeben werden. Nach Angaben der Bundeswahlleitung könnten es diesmal mindestens 40 Prozent sein. 2017 machten bereits 28,6 Prozent der Wahlberechtigten von der Briefwahl Gebrauch. Die Wahlbeteiligung lag vor vier Jahren bei 76,2 Prozent.

Bundestagswahl 2021 im Live-Ticker: Das sagen die letzten Umfragen

In den Meinungsumfragen zur Bundestagswahl lag die Union zuletzt leicht hinter der SPD mit Kanzlerkandidat Olaf Scholz. Die SPD kam dort auf 25 bis 26 Prozent, die Union auf 22 bis 25. Auf Platz drei lagen die Grünen mit 16 bis 17 Prozent. Es folgen FDP (10,5 bis 12 Prozent), AfD (10) und Linke (5 bis 6).

Meinungsumfragen sind allerdings nur Momentaufnahmen der politischen Stimmungslage und sagen nichts über das Wahlergebnis aus. Dies gilt bei dieser Wahl wegen der hohen Zahl noch unentschlossener Wählerinnen und Wähler umso mehr.

Klar ist hingegen, dass der nächste Bundestag wahrscheinlich so groß wird wie noch nie. Aktuell sitzen 709 Abgeordnete im Parlament. Die Normgröße liegt bei 598 Mandatsträgern: 299 per Erststimme in den Wahlkreisen direkt gewählte Parlamentarier und 299 über die Landeslisten einziehende Abgeordnete. Durch Überhang- und Ausgleichsmandate steigt diese Zahl jedoch.

Angriff auf Grünen-Stand im Wahlkampf

Einen Tag vor der Wahl hat ein Mann in Plauen einen Stand der Grünen angegriffen. Er sei zu dem Stand auf dem Theaterplatz gegangen, habe erst seinen "Unmut geäußert" und danach eine Mitarbeiterin mit einem Ei beworfen, sagte ein Polizeisprecher am Samstagnachmittag. Er habe zudem versucht, einen Politiker zu treten. Die Grünen hätten den Täter bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten, die den 50-Jährigen vorläufig in Gewahrsam genommen habe.

Mit Material von dpa, afp, reuters und apa.

Wer noch nicht weiß, wen er bei der Bundestagswahl 2021 wählen soll, kann das Programm "Wahl-O-Mat" ausprobieren. Es hilft dabei, diejenigen Parteien zu ermitteln, die die eigenen Interessen am ehesten vertreten. (Foto: Bundeszentrale für politische Bildung, iStock: guvendemir)

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